Schmuck aus der Natur

Blumenkränze flechten
Naturerlebnistipp Sommer

Leuchtend bunte Sommerwiesen voller Blumen sind nicht nur wunderschön anzuschauen, sie bieten auch das Rohmaterial für wunderschönen Schmuck. Blüte um Blüte um Blüte entstehen schöne Armbänder und Halsketten...

Eine Halskette aus Löwenzahn

Für dicke, leuchtende Kränze eignet sich besonders die Blüte des Löwenzahns. Man pflückt Blüten mit möglichst langem Stängel, legt jeweils eine Blüte direkt unterhalb ihres "Köpfchens" von hinten an den Stängel der ersten, wickelt einmal zwischen den beiden Blüten hindurch und legt den Rest des Stängels parallel zum ersten. So ergibt sich mit der Zeit ein dicker Strang mit eng beieinander liegenden Blüten.

Einfacher geht es mit der Schlitz-Methode: mit dem Fingernagel einen kleinen Schlitz in den Stängel ritzen (z.B. von Gänseblümchen) und den nächsten Stängel bis zur Blüte dort hindurch ziehen.

Ganz Faule bedienen sich am Kletten-Labkraut, denn das haftet von allein. Man braucht nur ein paar Pflanzen zu pflücken und sie zum Kranz zu verbinden. Besonders hübsch wird er, wenn ihr ein paar Blumen hinzufügt. Kletten-Labkraut ist leicht am vierkantigen, rauen Stängel und den quirlständigen Blättchen zu erkennen. Es hält sich meist an Brennnesseln fest.

Erschienen in der Zeitschrift "Mit Kindern wachsen", Ausgabe:

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