Vater mit Kind

Was für ein Vater will ich sein?

An die Väter – zum Nachdenken

Vaterschaft ist eine der großen Rollen, die ein Mann im Leben spielen kann. Zuerst einmal ist sie eine ganz persönliche Rolle, die insbesondere vor dem Hintergrund der eigenen Kindheitserfahrungen, der Liebes- und Leidensgeschichte mit Vater und Mutter zuwächst, sowie aus dem Kontext der Paarbeziehung, die man eingegangen ist.
Sie ist aber auch eine gesellschaftlich bedeutsame Rolle. Dieser Aspekt tritt heute zunehmend ins Bewusstsein angesichts schwindender Geburten- und steigender Scheidungsraten. Die Krise der Familie und Notstände in der Kinderbetreuung lassen die Fragen nach gelungener Vaterschaft brennend erscheinen.

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Wie sehe ich mich selbst in meiner Vaterschaft?

Zwei Übungsvorschläge

In der Schnelligkeit des Alltags kann es sein, dass wir die Verbindung zu uns selbst verlieren. Das kann schließlich unsere Kinder genauso belasten wie uns selbst. Folgende Übungen von Richard Alf können helfen, um zu sich selbst zurückzufinden.

Zeitgeist?

Das Leben mit Kindern im Spannungsfeld von Familie und Gesellschaft

Zeitgeist ist Disneyland, Fernsehen, Computerspiele und Allradantrieb

Die Familie befindet sich in einem – zumindest gesamtgesellschaftlich betrachtet – desolaten Zustand. Viele betrachten sie als Auslaufmodell und in der Tat sieht sich die Kleinfamilie enormen Zwängen ausgesetzt, sodass in Frage steht, wie sie ihre inneren Probleme meistern kann.
„Das Familienproblem ist eines der brennendsten unserer modernen Gesellschaften“ schreibt Iris Radisch 2007 in einer Ausgabe der ZEIT. Der Druck, der auf der Familie lastet, ist vielfältiger Art. Die Bedrohung der Arbeitsplätze, die unmenschlichen Leistungsanforderungen an den einzelnen Erwerbstätigen in vielen Bereichen des Berufslebens sowie ungerechte Bezahlung sind nur ein Aspekt. Die Auswirkungen unseres gesellschaftlichen Handelns auf unsere Umwelt stellen einen weiteren Aspekt dar.