Die sechs Leitlinien weiser Rede

Die sechs Leitlinien weiser Rede

Wie wir mit Fürsorge und Weisheit kommunizieren

Es gibt einen Kinderreim der sagt: „Stöcke und Steine können meine Knochen brechen, aber Worte werden mich nie verletzen.“ Ah, das stimmt nicht wirklich. Oft sind es Worte – und der Ton, der mit ihnen verbunden ist – die in der Tat den meisten Schaden anrichten. Denk einfach an einige der Dinge zurück, die im Laufe der Jahre zu dir gesagt wurden – besonders die Dinge, die mit Kritik, Hohn, Beschuldigung, Wut, Ablehnung oder Verachtung gesagt wurden – und die Wirkung, die sie auf deine Gefühle, Hoffnungen und Ambitionen und dein Selbstgefühl hatten.

Sonnenuntergang Feld Baum Vögel Wolken Verantwortung

Immer mehr zum inneren Frieden finden

Erkenne deine Verantwortung

In Situationen oder Beziehungen, die irgendwie schwierig sind – mit Spannung, Gefühlen der Verletzung, Interessenkonflikten… das normale Zeug eben – ist es natürlich, dass wir uns auf die Probleme fokussieren, die andere durch ihr Handeln ausgelöst haben.

Für eine Weile kann das auch ganz hilfreich sein: es energetisiert dich, bringt dir Einsichten in deine wahren Prioritäten und hilft dir, klarer zu sehen, was andere deiner Meinung nach verändern sollten.

Affen

Spüre, dass sich jemand um dich kümmert

Umarme den Affen

Dein Gehirn hat sich in drei Stadien entwickelt. Wir stellen das im Folgenden vereinfacht dar:

  • Reptilienhirn – Hirnstamm, will Leid vermeiden
  • Säugetierhirn – limbisches System, wird von Angenehmem angezogen
  • Primatenhirn – Kortex, fokussiert auf das Anhaften an „uns“


Im ersten Just 1 Thing in dieser Serie – Streichle die Eidechse – ging es darum, wie wir die ältesten Hirnstrukturen beruhigen können, die Strukturen, die mit der ersten und ältesten Emotion umgehen: Angst.

Hast du Käse? – Füttere die Maus

Was wir tun können, um uns genährt zu fühlen

Füttere die Maus

Während sich das Nervensystem entwickelt hat, entwickelte sich dein Gehirn in drei Stadien:

  • Reptilienhirn: der Hirnstamm, will Leid vermeiden
  • Säugetierhirn: das limbische System, wird von Angenehmem angezogen
  • Primatenhirn: der Kortex, fokussiert auf das Anhaften an „uns“


Weil das Gehirn ein integriertes Organ ist, wirken das Vermeiden, die Anziehung und das Anhaften, die in verschiedenen Teilen des Gehirns lokalisiert sind, zusammen.

Eidechse Gecko Just 1 Thing

Bist du entspannt – ganz tief im Innern?

Streichle die Eidechse

Ich mochte immer Eidechsen.

Während ich außerhalb von Los Angeles aufwuchs, spielte ich oft in den Hügeln in der Nähe unseres Hauses. Manchmal fing ich eine Eidechse und streichelte ihren Bauch, damit sie sich in meiner Hand entspannte und sicher fühlen konnte.

In meinen frühen Zwanzigern fand ich eines kühlen Morgens eine Eidechse in den Bergen.

Wieso Wut nicht die Lösung ist

Wieso Wut nicht die Lösung ist

Was du tun kannst, wenn dir Unrecht angetan wird

Es ist leicht, andere Menschen gut zu behandeln, wenn sie gut mit dir umgehen. Eine echte Prüfung ist es dann, wenn sie dich schlecht behandeln.

Denk an eine Situation, wo du wirklich falsch behandelt wurdest, in kleinem oder großem Ausmaß. Vielleicht hat dir jemand etwas gestohlen, andere gegen dich aufgebracht, eine Vereinbarung nicht eingehalten, dich betrogen oder ungerecht oder missbräuchlich mit dir gesprochen.

Pusteblume

Ist es wirklich dringend?

Wie wir äußeren und inneren Druck verringern können

Heutzutage kommen die Dinge mit solch einer Dringlichkeit und solch einem Anspruch auf uns zu. Das Telefon klingelt, SMS und E-Mails häufen sich, wir müssen ständig mit neuen Bällen jonglieren, die Arbeitstage werden länger und gehen bis in den Abend und über das Wochenende, der Verkehr wird immer dichter, finanzielle Forderungen fühlen sich an, wie ein Messer an der Kehle, Werbung und Nachrichten suchen unsere Aufmerksamkeit – Druck, Druck, Druck, DRUCK.

Junge Tränen Weinen wehtun

Wie wir Wunden anderer heilen können

Erkenne das Leiden in anderen

Wir sind uns in der Regel unseres eigenen Leidens bewusst, wozu – im weitesten Sinne – das ganze Spektrum des körperlichen und mentalen Leidens gehört, von leichten Kopfschmerzen oder Ängsten bis zur Qual eines Knochenkrebs oder der Verzweiflung beim Verlust eines Kindes. (Anmerkung: Sicher gehört mehr zum Leben als Leiden, einschließlich großer Freude und Erfüllung; aber trotzdem wollen wir uns hier auf diesen einen Punkt fokussieren.)

Schieß keine Pfeile

Schieß keine Pfeile

Auch wenn du Schmerzen hast – du musst nicht leiden

Ein gewisses Maß an körperlichem und mentalem Schmerz ist unvermeidlich. Ich erinnere mich, dass ich mit sechs Jahren auf einem vereisten Gehweg in Illinois ausrutschte und voll auf mein Steißbein fiel: Autsch! Viel später, als ich fünfzig Jahre alt war, starb meine Mutter und das war eine andere Form von Schmerz.

Das Geschenk von Zeit

Halte inne – Versenke dich ins Sein

oder: Das Geschenk von Zeit

Wenn ich in der therapeutischen Praxis mit einem Kind arbeite, das bessere Selbstkontrolle lernt, dann frage ich manchmal, ob es gern ein Fahrrad ohne Bremsen fahren würde. Die Antwort – selbst von den Lebhaftesten unter ihnen – ist immer „Nein“. Sie verstehen, dass keine Bremsen zu haben entweder eine langweilige Fahrt oder einen Zusammenstoß bedeutet.