Inseln des Glücks

Übungen zur Lebensfreude und Selbstunterstützung

Stellen Sie sich geistig so darauf ein, dass Sie im Alltag die Momente von Freude oder sogar Glück stärker beachten und mehr und mehr in ihr Bewusstsein treten lassen. Suchen Sie sie wie mit einer Art innerem Scheinwerfer und halten Sie inne, um sie besser genießen zu können.

Viele kleine Glücksinselchen...

Unser Gehirn braucht nach neueren Forschungen mindestens 30 Sekunden um positive Erfahrungen als solche abzuspeichern, negative werden indes wesentlich schneller aufgenommen!

Schaffen Sie sich Zeiträume in Ihrem Alltag, in denen Sie aktiv die Aufmerksamkeit auf die Zwischenräume richten, auf die Freude, die zwischen Ihnen und Ihrem Kind entsteht, wenn Sie z. B. zusammen lachen, sich erfreut anblicken, gemeinsam etwas genießen.

Ein besonderes Glück kann auch entstehen, wenn Sie zusammen spielen. Im Spiel ist eine besondere, „leichte“ Form von Begegnung und Kontakt außerhalb der „pflichtmäßigen“ Versorgung möglich, in der der Erwachsene sich auch in seiner Körperhaftigkeit als Gegenüber anbietet und auf die Rhythmen, Geschwindigkeiten und besonderen Bedürfnisse des Kindes einstimmt. Es kann eine gemeinsame Bewegung sein, eine Geste, ein Lied oder ein Tänzchen.

Aus vielen kleinen „Glücksinselchen“ kann dann so nach und nach ein „Glücksgärtchen“ werden.

Erschienen in der Zeitschrift "Mit Kindern wachsen", Ausgabe:

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